Koh Tarutao

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Die Geschichte der Insel Tarutao  

Koh Tarutao gilt bei den Einwohnern der Region als mystische Insel (der Name bedeutet auf malaiisch „geheimnisvoll“). So wie die malaiische Nachbarinsel Langkawi soll sie von einer Prinzessin verwünscht worden sein, und war so Jahrhunderte lang nicht zugänglich und verschollen.

Koh_Tarutao_KarteIm Jahr 1936 jedoch wurde Koh Tarutao von der thailändischen Regierung zu einer Strafgefangeneninsel erklärt. Die Abgelegenheit des Archipels und die wegen Haien und Krokodilen gut vor Flucht geschützte Insel schien ideal, um hier Straftäter und v.a. politische Gegner wegzusperren. 1938 kamen die ersten Gefangenen in der Tao Wao Bucht an. Bald nahm die Zahl rasant zu, und bereits 1941 war sie auf über 3000 gestiegen. Ein zweites Camp wurde in der südlich gelegenen Talo Udang gebaut. Während die normalen Straftäter zum Bau der Straße zwischen den beiden Camps verpflichtet waren, genossen die politischen Gefangenen aufgrund ihres Status, ihrer Herkunft und Bildung meist weitreichende Rechte und hatten arbeitsfrei. Die harte Fronarbeit und das malariaverseuchte Klima töteten Hunderte der Zwangsarbeiter. Der Höhepunkt wurde 1943 erreicht. In diesem Jahr sollen mehr als 700 Häftlinge gestorben sein. Ein Grund lag im zweiten Weltkrieg, der dazu führte, dass die Insel und ihre Gefangenen, genauso wie ihre Wärter vergessen wurden. Die Versorgung der Insel kam zum Erliegen. Der Notsituation gehorchend verbündeten sich Gefangene und Wärter und suchten nach Möglichkeiten zu überleben. Dies war die Geburtsstunde der berüchtigten Piraten von Tarutao, deren Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Malacca fünf Jahre anhalten sollte. Zunächst waren die Übergriffe von Vorsicht und Gewaltlosigkeit geprägt. Je sicherer und unbehelligter sich die Piraten jedoch fühlten, desto brutaler wurden ihre Angriffe. Am Ende wurde geraubt, gemordet und Schiffe wurden nach der Ausplünderung versenkt. Die Piraten bauten Ihren Einflussbereich nicht nur über alle Inseln der Region, sondern bis aufs Festland aus und trieben Handel mit den dort ansässigen Einwohnern. Die thailändische Regierung war unfähig, dieses Treiben zu kontrollieren.

Erst 1946 schickte die englische Regierung im Rahmen ihrer politischen Nachkriegsverhandlungen im heutigen Malaysia Soldaten nach Tarutao, die dem Piratenspuk ein Ende machte. Das Gefangenenlager wurde geschlossen, die Piraten umgesiedelt und neu inhaftiert. Koh Tarutao wurde sich selbst überlassen und versank in einem Dornröschenschlaf abseits des Weltgeschehens. Lediglich einige Fischer und Bauern kamen auf die Insel, um dort Kokospalmen und Reis zu pflanzen oder Fischerei zu betreiben.

Der natürliche Schatz der Insel und des umgebenden Seegebietes war im Rahmen der königlichen Bemühungen um Naturschutz und Präservation der Naturschätze Thailands Anlass, die gesamte Region mit Ausnahme der bewohnten Insel Koh Lipe, in den Status eines Nationalparks zu erheben. Dies geschah 1974. Der Koh Tarutao Meeresnationalpark ist heute mit seinen 51 Inseln und der Fläche von 1490 qkm der größte Meerespark Südostasiens. Mehr als 60% der Inseln sind mit Regenwald und Mangroven bedeckt, mehr als hundert Vogelarten leben in diesen Wäldern, und die Artenvielfalt unter Wasser zählt zu den größten ganz Thailands. 1982 folgte die Aufnahme in die Liste der asiatischen Schutzgebiete.

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Ko Tarutao islands

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Koh Tarutao Gefängins Lager

Koh Lipe travel infos | Foto: Andrew Hall - 123RF.com

 

Ko Tong (Tarutao Marine Nationalpark) video

Ko Tarutao

 

 

 

 

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